• 26. Juni 2026

AfD lehnt Erhöhung der Abgeordnetendiäten ab

Juni 22, 2026

Während viele Bürger und Unternehmen unter den anhaltenden wirtschaftlichen Herausforderungen leiden, haben die Fraktionen von CDU, Grünen und SPD im Landtag einer Erhöhung der Abgeordnetendiäten zugestimmt. Die AfD-Fraktion hat diese Erhöhung abgelehnt.

Falsches Signal in wirtschaftlich schwierigen Zeiten

Aus Sicht der AfD sendet die Entscheidung ein problematisches Signal. Viele Familien sehen sich mit steigenden Lebenshaltungskosten konfrontiert, Unternehmen kämpfen mit hohen Energiepreisen, Bürokratie und einer schwachen Konjunktur. Zahlreiche Betriebe stehen unter erheblichem wirtschaftlichem Druck, Investitionen werden zurückgestellt und Arbeitsplätze sind gefährdet.

Gerade unter diesen Umständen wäre nach Auffassung der AfD politische Zurückhaltung bei den eigenen Bezügen angebracht gewesen.

Verantwortung beginnt bei der Politik

Die AfD vertritt die Auffassung, dass die Politik mit gutem Beispiel vorangehen sollte. Wer von den Bürgern Sparsamkeit verlangt und zugleich höhere Steuern, Abgaben oder andere finanzielle Belastungen in Kauf nimmt, sollte auch bei den Ausgaben für das politische Personal Maß halten.

Nach Auffassung der AfD ist es schwer vermittelbar, wenn sich die Regierungs- und Oppositionsfraktionen von CDU, Grünen und SPD höhere Bezüge bewilligen, während viele Bürger ihre Ausgaben einschränken müssen.

AfD stimmt gegen die Erhöhung

Die AfD-Fraktion hat der Erhöhung der Abgeordnetendiäten daher nicht zugestimmt. Sie sieht ihre Aufgabe darin, die Interessen der Bürger zu vertreten und sich für einen verantwortungsvollen Umgang mit öffentlichen Mitteln einzusetzen.

Aus Sicht der AfD muss Politik insbesondere in wirtschaftlich schwierigen Zeiten glaubwürdig handeln. Dazu gehört, dass finanzielle Zurückhaltung nicht nur von den Bürgern erwartet wird, sondern auch von den politischen Entscheidungsträgern selbst.